Die anhaltenden Bestrebungen (und Fehlschläge) der US-FDA, Kratom zu verbieten, führten zu einem neuen Vorstoß über die WHO.
Kratom – Medizin oder Risiko?Versuche, Kratom oder seine Alkaloide zu klassifizieren, scheiterten mehrfach. In Europa blieb dies weniger präsent; ein WHO-Prozess hätte jedoch globale Folgen.
Behörden regulieren zum Schutz der Bevölkerung – sinnvoll, aber weitreichend. 2020 starben in den USA zahlreiche Menschen an verschreibungspflichtigen Opioiden (Quelle: Politico), während keine bestätigten Todesfälle ausschließlich Kratom zugeschrieben wurden.
Kratom im Kontext der Opioid-Debatte
Die Opioidproblematik ist in den USA ausgeprägter als in Europa. Einige sehen Kratom als Option im Schmerzmanagement. Als Naturprodukt steht es weniger für industrielle Herstellung – was teils Interessenkonflikte vermuten lässt.
Die FDA bat die WHO um Prüfung; das WHO-Gremium leitete eine „Pre-Review“ ein. Der Ausgang ist offen und benötigt Zeit. Staaten setzen ihre eigenen Regeln um.
Ausführlich bei Politico:
https://www.politico.com/news/2021/10/09/global-fight-kratom-opioid-alternative-515730
POLITICO berichtet zu Politik und RegulierungKernpunkte:
- Die WHO befasst sich mit Kratom.
- Mögliche Schritte könnten viele Nutzer betreffen.
- Eine Einstufung könnte Forschung erschweren.
- Kritik an Datenlage und Taktik der FDA.
- Viel Nutzung ist nicht freizeitbezogen, sondern alltagsnah.
