Kratom steht in Europa vermehrt unter Druck. Doch es geht nicht nur um strengere Gesetze oder die kontroverse Einstufung – es geht um uns als Verbraucher und um Wahlfreiheit.
Jetzt gilt es, die Stimme zu erheben, Verantwortung einzufordern und sinnvolle Änderungen zu verlangen. Wir sollten uns für Zugang zu Kratom einsetzen und weitere Verschärfungen vermeiden.
In diesem Beitrag skizzieren wir die Lage in Europa, die Arbeit von Gruppen wie EKA und CSAK (sowie AKA in den USA) und vor allem, was wir als Verbraucher beitragen können. Gemeinsam können wir etwas bewegen.
Aktuelle Lage in Europa
Ein Blick auf die Rechtslage zeigt ein gemischtes Bild mit zunehmenden Beschränkungen. Das bereitet vielen, die Kratom als Naturprodukt schätzen, Sorgen.
Viele Länder haben Regeln verschärft – oft vorschnell, ohne das Gesamtbild zu betrachten.
Und im Vereinigten Königreich?
Die Psychoactive Substances Act macht Produktion, Vertrieb, Verkauf und Einfuhr illegal, während Nutzung und Besitz legal sind – ein Widerspruch, der Alltag und Beschaffung erschwert.
Verbote lösen die realen Herausforderungen nicht – daher setzen sich viele für verhältnismäßige Lösungen ein.
Hoffnungsschimmer
Organisationen wie die European Kratom Association (EKA) und die Czech-Slovak Kratom Association (CSAK) engagieren sich intensiv – mit Unterstützung von GoPure.


Ein jüngster Erfolg: Tschechien hat sich gegen ein Verbot entschieden. Das zeigt, dass informierte Regulierung eine tragfähige Alternative ist.
Diese Gruppen räumen Missverständnisse aus, treiben Änderungen voran und geben Nutzern eine Stimme.
Kratom und Novel Food
Wichtig ist der Bezug zur EU-Novel-Food-Regelung: Neue Lebensmittel benötigen Sicherheitsbewertungen und eine Genehmigung.
Eine Option wäre eine Einstufung als „Novel Food“. Das ist komplex, eröffnet aber einen Weg für regulierten Verkauf.
Noch besser wäre eine speziell zugeschnittene Gesetzgebung für Kratom.
Rolle der Verbraucher
Unsere Stimmen zählen. Kontakt zu Abgeordneten, sachliche Fragen an Behörden und das Einfordern von Nachweisen bei Beschlagnahmen sind wichtige Schritte.
Gemeinsam stark
Verbraucher, Anbieter und Organisationen können zusammen viel bewegen. Jede Nachricht, jedes Gespräch, jede Erfahrung hilft.
Fazit
Der Weg ist herausfordernd, doch gemeinsam können wir eine Zukunft mit Regulierung statt Verbot gestalten.
- Für Rechte eintreten und Antworten einfordern.
- Europäische Anbieter und Organisationen unterstützen.
- Eigene Erfahrungen teilen.
